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Einrichtungsstile – von Boho bis Bauhaus

Mittlerweile gibt es unzählige Einrichtungsstile. Und diese Stile sagen einiges über die Persönlichkeit aus: Verspielt, elegant oder minimalistisch?

Zu jeder Persönlichkeit gibt es einen passenden Einrichtungsstil: Vom Landhausstil über den Vintage Look bis hin zum Boho-Einrichtungsstil. Doch was genau sich hinter den einzelnen Stilrichtungen verbirgt, welche Materialien benutzt werden und worauf es bei der Einrichtung zu achten gilt, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Welcher Einrichtungstyp sind Sie? Sie sind sich nicht sicher?

Dann machen Sie sich bereit für jede Menge Inspiration für die eigenen vier Wände:

Landhausstil

Der Landhausstil kommt, wie der Name schon verrät, von den Häusern, die typischerweise auf dem Land gebaut wurden. Und hier herrschte häufig eine hohe Handwerkskunst und die Fähigkeit, vorhandene Materialien der Natur für den Hausbau zu nutzen.

Dabei werden Materialien wie Rattan, Holz oder Keramik genutzt. Aber auch Ton und Stein sind beliebte Materialien im Landhausstil. Wenn es um die Textilien geht, werden eher strukturstarke Materialien wie Baumwolle oder Leinen genutzt – perfekt ist es, wenn diese bereits ein wenig ausgeblichen oder in Pastellfarben sind. Denn diese natürlichen Farben passen perfekt zu den Naturmaterialien, die sonst genutzt werden.

Natur steht im Zentrum dieses Einrichtungsstils und soll den Bewohner*innen und Besucher*innen ein Gefühl von Ruhe und Naturverbundenheit vermitteln [1]

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Bauhausstil 

Der Bauhausstil ist auf Walter Gropius zurückzuführen, der 1919 in Weimar die Schule für Kunst, Architektur und Design gründete und diese “das staatliche Bauhaus” nannte. An dieser Schule wurden die Schüler*innen von Größen wie Paul Klee oder Oskar von Schlemmer unterrichtet. Die Schüler*innen lernten alte Materialien, Muster und Formen neu zu denken und dabei Zeitloses zu erschaffen. Design und Funktion gehen hierbei Hand in Hand.

So wurde in seiner Schule beispielsweise der Freischwinger-Stuhl mit einem Gestell aus Stahlrohr erfunden. Bis heute bestehen Möbel im Bauhausstil aus Materialien wie Stahl, Eisen oder Aluminium. Denn diese können durch Maschinen in Masse produziert werden und sind erschwinglicher als andere Design-Stile.

Beim Bauhausstil geht es nicht darum, möglichst glatt oder dekorlos zu sein – dies wird häufig missverstanden. Beim Bauhausstil geht es eher darum Kunst und Handwerk zu vereinen und sowohl ein Nützliches, wie auch ein gleichzeitig künstlerisches Produkt zu schaffen. [2][3]

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Boheme / Boho-Look

“Boho” wird von dem Begriff “boheme” abgeleitet. Die “Bohemians” waren eine Gruppe von Intellektuellen, Künstlern und Kreativen, die sich ganz bewusst gegen alles bürgerliche gestellt haben und eine nicht-traditionelle Lebensform geführt haben. Vorbilder für diese Gruppe waren vor allem die “Fahrenden”, die meist aus Böhmen kamen – deswegen steht Boho auch heute noch für Weltenbummler.

Der Einrichtungsstil lebt von allem und nichts. Denn sucht man nach Worten, die diesen Stil beschreiben, fällt alles und nichts: traditionell, individuell, freigeistig, außergewöhnlich und grenzenlos. Man könnte meinen, dass dies nicht zusammenpasst. Doch der Stil lebt von Flohmarkt-Schätzen, neu Gekauftem, Urlaubs Mitbringseln, aber auch ein bisschen Kitsch. Und natürlich immer: Teppiche, je mehr, desto besser! Denn diese bringen mit den richtigen Mustern und Farben erst den Boho-Flair. Am besten eignen sich hierfür übrigens (fake) Perser-Teppiche. [4]

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Skandinavisches Design

Wie der Name bereits verrät, kommt dieser Stil aus den skandinavischen Ländern. Diesen wird nachgesagt, aufgrund des kühlen und feuchten Wetters viel in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Also müssen diese besonders schön sein – mit einem natürlichen Touch.

Der Skandinavische Stil ist hell, geradlinig, enthält viel warmes Holz, freundliche Farben und viele Naturmaterialien. Farblich werden im skandinavischen Stil schlichte Farben genutzt und symmetrische Muster. Dabei ist der Stil bodenständig und verzichtet auf viel Schnörkel und Schnickschnack.

Ikea hat den Wohntrend u. a. auch nach Deutschland gebracht. Die Funktionalität sowie das schlichte und coole Design überzeugen und verbinden funktionale Architektur mit viel Holz. Zudem legen viele Designer des Skandinavischen Stils einen großen Fokus auf Nachhaltigkeit, also auf ressourcenschonende Fertigung. Doch nicht alle natürlichen Materialien passen auch zu diesem Einrichtungsstil. Dunkles Holz beispielsweise stört den Stil, die Helligkeit und Freude, die ein Raum im skandinavischen Design ausstrahlt. [5][6]

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Shabby Chic und Vintage

Shabby Chic und Vintage sind zwei Einrichtungsstile, die ihren Fokus auf Möbel im Used-Look legen. Bei dem Einrichtungsstil Vintage werden alte Möbelstücke mit echten Gebrauchsspuren und einer individuellen Geschichte genutzt. Die Möbel dürfen dabei ruhig benutzt aussehen und ein Gefühl von Nostalgie versprühen. Vintage-Möbel sind häufig aus den 1920-1970-er Jahren. Etwas romantischer ist der ähnliche Einrichtungsstil Shabby Chic. Hier werden Möbel bewusst so bearbeitet, dass sie alt und gebraucht aussehen. Dies kann durch nicht perfekte Oberflächen, Kratzer und Macken erzielt werden.

Bei beiden Einrichtungsstilen bilden Marmor, Travertin und Schiefer die Grundlage für einen schönen Look. [7]

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Industrial Style

Dieser Einrichtungsstil stammt aus den 1980er Jahren, als Künstler ihre Ateliers in alten Fabrikgebäuden eingerichtet haben. Andy Warhol hat u.a. diesen Stil geprägt. Wie der Fabrik-Look verraten lässt, handelt es sich bei diesem Stil um einen rauen und eisernen Look. Ideal eignen sich dafür großzügige Räume mit Backsteinwänden. Rohre dürfen gern die Decken zieren. Die Materialien des Industrial Styles sind Beton, Metall, Stahl und Eisen. Aber auch Gold, Silber und Kupfer sind erlaubt. Wer also in einem schönen Neubau wohnt, für den wird es schwierig, diesen Look gut umzusetzen.

Denn dieser Stil schreit nach Individualität und Charakter. [8]

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